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Wednesday, 22. May 2013, 15:21 http://www.reisebasar.de/Blick_in_den_Reiseteil_Buntschillernde_Metropolen_Reisen_im_Zeitalter_des_Internets/105,9133,0,0,0,0,1.html |
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ReiseNewsBlick in den Reiseteil: Buntschillernde Metropolen & Reisen im Zeitalter des InternetsLetzte Woche in den Medien (Presse & Online) - Eine Zusammenfassung (14.04.2011)(26.11.2011) Frankfurter Allgemeine Zeitung | 14.04.2011 Stefanie Bisping radelt über die Malediven, um dem Alltag der Einheimischen auf den Atollen näher zu kommen. Sie genießt die neuen Möglichkeiten der Begegnung, die politische und straßenbauliche Fortschritte seit der Demokratisierung 2008 eröffnet haben, und bedauert gleichzeitig die Erschließung der letzten einsamen Tropeninseln mit Dämmen, die sich in weiße Strände bohren. Attraktiv sind die “Malediven für Nichtschwimmer” dennoch, egal ob man im luxuriösen Shangri-La Villingili wohnt oder ein Pauschalangebot zum Beispiel bei EWTC gebucht hat. Auch im Wegweiser geht es diesmal ums Radfahren. Genauer gesagt um organisierte Rundfahrten in China buchbar bei Mallorca Aktiv. Die Tour “Peking und Hinterland” vom 7. bis 21.Oktober kostet 3250€. Außerdem ein Tipp für alle surfenden Yogis oder an Yoga interessierte Surfer: vom 11. bis 18.Juni kommt beides zusammen im spanischen Loredo. Die Woche kostet 699 €. Eine kurzweilige Abhandlung über Schiffsnamen, Schiffstaufen und die je nach Kultur und Epoche unterschiedlichen Gepflogenheiten in diesem Zusammenhang hält Peter Franke. Und jedem, der eine Jacht, einen Öltanker oder ein Schlauchboot zu taufen gedenkt, ob dieses Ereignisses aber sprachlos ist, empfiehlt er diese Seite. Zum Schluss erforscht Brigitte Scherer die aberwitzige Welt der “Design-Hotels”, in der Kuriosität über Funktionalität triumphiert hat. Da “guckt man im art'otel in Köln in den Spiegel und ist gelb im Gesicht. Man könnte auch blau oder pink sein.” Auffallen um jeden Preis ist die Devise. Besteck das nicht zum Essen taugt, Türen ohne Griffe, Bäder, die “sich unauffällig in jede Pathologie einfügen”. Die Autorin meint: “So kann man stundenlang erzählen von den Abenteuern im Designhotel” und das tut sie dann auch noch eine Weile, mit einer heiteren Gelassenheit, die aus der Erfahrung kommt, dass jeder Trend mal zu Ende geht.
Bernd Kubisch hat andere Pläne. Er nimmt uns mit auf eine Rundreise durch “die Region mit der größten Brauereidichte” - Franken nämlich. Von Bierfest zu Bierfest und von Schenke zu Brauereigasthof kehrt der inländische und ausländische Tourist “Auf ein Seidla” ein und erlebt eine lebendige Tradition mit Jahrhunderte alten Wurzeln, die Leib und Seele zusammenhält. Wer lieber im Koffeinrausch schwelgt, der folge Anne Klesse auf ihre “Kolumbianische Kaffeefahrt” . Nachdem das Land sich weitgehend aus den Fängen des Drogenkrieges befreit hat, folgen den Rucksackreisenden nun auch wieder die Otto Normaltouristen und entdecken ein Land durch dessen Adern der Bohnensud unverfälscht rinnt. Auf den Plantagen lässt sich der Weg des Kaffees vom Keimling bis zur Ernte miterleben. Eine helfende Hand wird dabei gerne angenommen, allerdings ist “die Arbeit so hart, das noch nie jemand der Besucher länger als ein paar Stunden ausgehalten hat”. Wer will das aber auch im Urlaub? Da setzt man sich doch lieber in ein Café in den engen Gassen Bogotás oder in Cartagena an der Karibikküste und genießt eine heiße Tasse “café tinto”, denn “Kaffee ist doch wie eine Frau - man bekommt nie genug”. In ein bewährtes Urlaubsland hat es Marko Martin verschlagen - in die Türkei. Nach Istanbul genauer gesagt. Kaffee gibt es dort natürlich auch, aber der ist für den Autor nicht die entscheidende Zutat in der “Bunten Mischung Istanbul”. Seine Huldigung bezieht sich mehr auf die schon oft durchgekaute Brückenstellung des ehemaligen Konstantinopel, zwischen Orient und Okzident, zwischen Tradition und Moderne. Denn Design-Hotels gibt es inzwischen auch hier, ebenso wie “Go-Go-Bars” und ein Modern Art Museum. Danke für die Tipps, aber überraschend ist das nicht. Schließlich hat Istanbul 12 Mio. Einwohner. Da sollte es doch wirklich von allem etwas geben.
Den Anfang macht Roland Brockmann mit einem Bericht über ein faszinierendes Projekt, das versucht eine afrikanische Dorfgemeinschaft mit dem “Globalen Lagerfeuer” einer Online-Community zu verknüpfen. Die Idee von Tribewanted ist folgende: “Menschen aus der ganzen Welt für ein kleines Dorf in Sierra Leone zu begeistern, die Geld spenden oder, besser noch, im Urlaub selbst mithelfen.” Das Projekt errichtet gemeinsam mit den Einheimischen ein Feriendorf “nach den Richtlinien des "California Institute for Earth Art and Architecture": erdbebensicher, vor allem aber ökologisch, aus lokalen Materialien.” Dieses “Angebot für zivilisationsmüde Urlauber, die sich in der Kälte des Virtuellen nach der Wärme eines echten Feuers sehnen - und durch ihren Aufenthalt die verarmten Dörfler unterstützen” soll “keine Gemeinschaft unter Fremden in der Ferne, sondern aus Besuchern und Bewohnern” schaffen. Darum ist die Zahl der Plätze auf 30 begrenzt. Eine Woche Vollpension kostet 450 US-Dollar, ein Flug nach Freetown etwa 1000 €. ----
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