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Benidorm – das Paradies für Strandurlauber

von Nadine Vicente Schaadt


Sonne, kilometerlange weiße Sandstrände, sauberes Wasser und eine große Auswahl an Cafés und Restaurants mit Küche aus aller Welt: Benidorm bietet alles, was man für einen gelungenen Badeurlaub braucht. Gewiss, wer den Charme einer einsamen Bucht in einem verschlafenen Fischerdorf mit malerisch bröckelnden Fassaden sucht, der hat sich mit Benidorm nicht das richtige Urlaubsziel ausgesucht. Benidorm wollte und will fortschrittlich, mutig und aufgeschlossen sein – in Sachen Städtearchitektur, Mode, aber auch in ökologischer Hinsicht.

Playa Poniente, Benidorm. Foto: FVA Land Valencia
Icon Bild vergrößern  Playa Poniente, Benidorm. Foto: FVA Land Valencia

Benidorm ist eines der Sinnbilder der modernen Tourismusindustrie. Dabei kann sich diese Moderne zugute halten, Irrtümer anderer touristischer Zielgebiete tunlichst vermieden zu haben. Trotz oder gerade dank seiner vielen Wolkenkratzer wurde und wird mit den natürlichen Ressourcen behutsam umgegangen. Den innovativen Städteplanern aus den 50er Jahren ist es zu verdanken, dass Küste und Hinterland von Benidorm nicht wie andernorts zersiedelt wurden. Alles konzentriert sich auf eine Fläche von nur 38 Quadratkilometern. Freiflächen für Grünanlagen zwischen den Häusern sind seit den Anfängen des Tourismus Vorschrift. Eine ausgeklügelte Anordnung der Häuser nutzt diese obligatorischen Freiflächen und gewährleistet damit, dass alle Hotelgäste Meer-Blick genießen können. So wird hier erschwinglich, was anderswo den meisten Urlaubern vorenthalten bleibt.

Wassersport in Benidorm. Foto: FVA Land Valencia
Icon Bild vergrößern  Wassersport in Benidorm. Foto: FVA Land Valencia

Auf die Pflege der schmucken Strände ist Verlass. Benidorm engagiert sich gewissenhaft für eine ökologisch vertretbare Tourismuswirtschaft. Den Verantwortlichen ist klar: So sauber bleiben seine am Mittelmeer einzigartigen Strände in einem außergewöhnlich milden Mikroklima für Urlauber attraktiv. Für Einsparung von Strom und Wasser sorgen seit Jahrzehnten ebenso einfache wie intelligente Lösungen: Durch die versetzte Anordnung der Gebäude dringt in jedes Zimmer Tageslicht - und spart so Kunstlicht. Liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Ferienhaus-Siedlungen bei 600 Litern täglich, so verbraucht ein Urlaubsgast in Benidorm nur rund 140 Liter am Tag. Ein Recyclingsystem bereitet 97 Prozent des Nutzwassers wieder auf.

Benidorm ist auf internationalen Besuch eingestellt, berühmt ist das Mekka der Costa Blanca für seine Gastfreundlichkeit. Wer des Spanischen nicht kundig ist – hier kann er sich verständigen. Das Personal in Gastronomie und Hotellerie ist mehrsprachig. Nordeuropäische Freizügigkeit beim Baden schockiert hier schon lange nicht mehr. Offen für die Mentalität der Urlaubsgäste zeigte sich schon der Stadtvater Pedro Zaragoza, der um der Zulassung von Bikinis willen in den prüden 50er Jahren seine Exkommunion in Kauf nahm.

Kaum eine Mühe wird gescheut, um den bereits vorhandenen Service zu trumpfen. Ein Renner sind so die kostenlosen biblioplayas an den beiden berühmten Stränden geworden: Täglich wird den Urlaubern Strandlektüre, seien es Bücher oder aktuelle Zeitschriften, ans Badetuch gebracht.

Die nächtliche Skyline von Benidorm. Foto: FVA Land Valencia
Icon Bild vergrößern  Die nächtliche Skyline von Benidorm. Foto: FVA Land Valencia

Über der Skyline, die zu einer stereotypen Vorstellung vom Mittelmeer einfach nicht passen will, wird oft vergessen, dass den Urlauber in Benidorm Orte der Entspannung und Schönheit erwarten. Eine Traumkulisse ist zum Beispiel der Balcón del Mediterráneo. Schwer vorzustellen, dass sich jemand dessen Charme zu entziehen vermag – eine herrliche Gartenanlage mit dem typisch mediterranen Kontrast zwischen weißem Stein und tiefblauen Kacheln und Meer. Die idyllische Freitreppe führt von der Altstadt auf dem Felsvorsprung Canfali 30 Meter zum Meer hinunter.
Sie trennt den quirligen Strand Playa de Levante mit unzähligen Bars, Diskotheken, Restaurants von der ruhigen Playa de Poniente. Diese zeichnet sich sich durch ihre ruhige Atmosphäre von Appartementhäusern und elegante Restaurants wie das Ulia oder das Barranco Playa aus. Mit diesen Bezirken bietet Benidorm den Urlaubern zwei grundverschiedene Alternativen, hier kosmopolitisches Highlife, dort beschauliches Urlaubsflair unter Spaniern.

Über den ruhigeren Strand Poniente erhebt sich auch das mit 185 Metern höchste Ferienhotel West-Europas, das Grand Bali, wo dieses Jahr bereits zum zweiten Mal die Weltmeisterschaft im BASEJUMP stattfinden wird, bei dem zahlreiche Fallschirmspringer aus schwindelerregender Höhe vom Hotel aus springen und zielgenau am Boden landen werden.

Blick auf den Strand, Benidorm. Foto: FVA Land Valencia
Icon Bild vergrößern  Blick auf den Strand, Benidorm. Foto: FVA Land Valencia

Sowohl ein Ort der Ruhe als auch der Unterhaltung ist das von Ricardo Bofill in einen Stadtpark umgestaltete Flussbecken. An manchen Tagen ist der Parque de l‘Aigüera eine Flaniermeile zur willkommenen Abkühlung, an anderen grüne Kulisse für Musik-, Tanz- und Theateraufführungen. Jedes Jahr findet hier im Sommer Spaniens traditionssreichstes Festival für spanische Musik (canción española) statt. Dabei ist der Park aus der Hand eines Weltklasse-Architekten nicht die einzige Bühne für internationale Stars. Und bei den vielen städtischen Fiestas verwandelt sich mitunter ganz Benidorm in einen Ort zum Feiern. Festliches Highlight ist Benidorms Fiesta zu Ehren seiner Schutzpatronin Virgen del Sufragio im November (9. bis 13.).

Wem es auch an der Playa Poniente nicht ruhig genug ist, der gelangt außerhalb des 3.800 Hektar kleinen Benidorm gleich hinter Spaniens größtem Freizeitpark Terra Mítica in die für Südspanien typische karge Landschaft aus Macchien. Noch weiter im Landesinnern gedeihen Oleander, Zitrusfrüchte, Mandel- und Olivenbäume, insgesamt 3.000 Pflanzenarten. Reizvolle Landschaften laden zu erholsamen Wanderungen über Berg und Tal inmitten von mediterranen Düften aus Gewürzen und Blumen ein. Im Nu sind beschauliche Städtchen wie La Núcia und Polop zu erreichen sowie Guadelest, das Schmuckstück in Benidorms Hinterland, das mit jahrhundertealten Sehenswürdig-keiten aufwartet. Polop bietet einen fantastischen Panoramablick und ist bekannt für seinen sonntäglichen Flohmarkt. Eine beeindruckende Kuriosität ist der nur acht Kilometer entfernte Berg Puig Campana: Der Sage nach schlug Roland, berühmter Waffenbruder von Karl dem Großen, aus Schmerz über den Tod seiner Geliebten die markante Kerbe in das Felsmassiv. Der herausgebrochene Fels rollte ins Meer und ragt nun als kleine Insel aus der Bucht von Benidorm.


© 2009 FVA Land Valencia, Text: Nadine Vicente Schaadt (Adam & Partner), Fotos: FVA Land Valencia


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