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Ein Tag in Wien
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"Zum Dessert sollte man allerdings wieder ins 19. Jahrhundert zurückkehren und in einem der Wiener Kaffeehäuser eine heiße Melange mit Schlagobers (Schlagsahne) und ein Stück Sachertorte genießen."

Shanghai - Globalisierung im Reich der Mitte
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"Zählt man die internationalen Restaurants (vornehmlich im neuen Pudong zu finden) noch hinzu, ist fast die halbe kulinarische weltweite Vielfalt in Shanghai zu finden. Und das ist nicht übertrieben."

Pilgertum und Wallfahrt in Indien
von Stefan Peichl
"Das indische Wort für Wallfahrt ist der aus dem Sanskrit stammende Begriff tirtha yatra. Tirtha bedeutet wörtlich „Furt“, also eine flache Stelle in einem Fluss; yatra ist der Weg."

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Agenten, Werbung und Reisemodalitäten - Die Auswanderung ins Temescher Banat im 18. Jahrhundert

von William T. O´Reilly


Tübingen - Die kolonisatorischen Vorgänge des achtzehnten Jahrhunderts sind einzigartig und faszinierend. Angewiesen auf die Einladung und Unterstützung der Staaten und Regierung, die ein reges Interesse an der Ansiedlung freiwilliger Emigranten zeigten, ist die deutsche Wanderung im achtzehnten Jahrhundert zur Schablone für die nachfolgende freiwillige Auswanderung nach Nordamerika und Südosteuropa geworden.

Eine typische Gasse im Banat - Die 'Freithofsgass' in Neupanat, Arader Land. Foto: M. Kassnel
Icon Bild vergrößern  Eine typische Gasse im Banat - Die 'Freithofsgass' in Neupanat, Arader Land. Foto: M. Kassnel

Die Deutschen sind das wanderfreudigste aller europäischen Völker dieser Zeit geworden, mit ungefähr 100 000 Atlantikwanderern und weiteren 400 000 bis 500 000 Auswanderern, die die sogenannte "Fußgängermigration" nach Südosteuropa bildeten. In der Forschung ist man sich über die Größenordnung der Auswanderer nicht einig. Auch wird bezweifelt, ob die deutschen Behörden die potentiellen Auswanderer ausreichend über die Möglichkeiten zur Auswanderung informierten, unterschätzt dabei aber, dass es für die Auswanderer informell Wege gab, um sich Informationen über Möglichkeiten und Gelegenheiten zur Migration zu verschaffen. Viele potentielle Auswanderer nach Nordamerika oder Südosteuropa sind durch Briefe schon in die neue Welt ausgewanderter Freunde oder Verwandter zur Auswanderung angeregt worden. Andere wurden von sogenannten "Anlockern" oder "Neuländern" mit dem Versprechen, unbegrenztes Ödland zu erhalten, zur Auswanderung ermuntert. Solche für die Amerikaauswanderung und für jene nach Südosteuropa vorhandene Ähnlichkeiten haben die Historiker bewogen, die "neoaquisita" des Banats von Temesvar mit der Auswanderung nach Pennsylvanien zu vergleichen.

Die Rolle, welche die Agenten und Emissäre bei der Anwendung potentieller Aussiedler spielten, wird in der Forschung gering eingeschätzt, und dass obwohl die Bedeutung von "locatores" bei Migrationsprozessen vergangener Jahrhunderte als bedeutsam angesehen wird. Wie noch zu zeigen sein wird, war die Rolle des Vermittlers im 18. Jahrhundert so bedeutsam wie nie zuvor für die Anwerbung von Handwerkern, Bauern und Landarbeitern. Der Agent, im nordamerikanischen Kontext aufgrund seines schlechten Rufes "Neuländer" oder "Seelenverkäufer" genannt, wirkte als Dolmetscher oder Übersetzter von Verträgen, agierte als Postbote, half bei Reiseplänen und war durch seine vielfältigen Tätigkeiten ein wesentliches Element im Auswanderungsprozeß. Viele Agenten versuchten, sich die Unterstützung und den Segen eines Priesters zu verschaffen, um ihren Aktionen einen glaubwürdigen Anstrich zu verleihen. Und nicht selten wurden Remigranten aufgrund ihrer Konfession, ihrer Sprachkenntnisse und der persönlichen Glaubwürdigkeit, die sie sich erworben hatten, selber zu Agenten. Die Bestände des wiener Hofkammerarchivs liefern mit Johann Oswald ein prägnantes Beispiel für die Auswanderung im 18. Jahrhundert ins Banat. Es bietet die Möglichkeit, Einblicke in die Agententätigkeit wie in den konkreten Ablauf der Reise von Kolonisten und die damit verbundenen Verwaltungsmaßnahmen zu erhalten.

Das Wolfsberger Kreuz im Banater Bergland - Wolfsberg. Foto: M. Kassnel
Icon Bild vergrößern  Das Wolfsberger Kreuz im Banater Bergland - Wolfsberg. Foto: M. Kassnel

Agenten

Oswald, selbst ein Auswanderer und Bürger in Temesvar, war einer der erfolgreichsten Agenten für die Ansiedlung im Banat. Er stammte aus Honzrath, Kreis Merzig - Wadern im Saarland, und reiste während der 40er und 50er Jahre des 18. Jahrhunderts wiederholt in seinen Heimatort, um Nachbarn, Verwandte und Freunde, aber auch Unbekannte zur Auswanderung ins Banat zu überreden und dann dorthin zu begleiten. Oswald rührte dabei, wie viele andere Ansiedleragenten, eifrig und geschickt die Werbetrommel, was sich anhand der mehreren tausend Personen ablesen lässt, die aufgrund seines Wirkens in Banat zogen. Im Frühjahr des Jahres 1748 reiste Johann Oswald das erste Mal nach Honzrath im Saarland. Er wollte eine Erbschaftsangelegenheit klären, nutzte aber die Reise auch, um neue Siedler für die elf Prädien, die neulich vom Wiener Hof für die Ansiedlung von Reichskolonisten freigestellt worden waren, zu werben. Mit den von der Ansiedlungsbehörde erhaltenen zwei Dukaten an Reisegeld und mit den notwendigen Reisepässen versehen, warb er 60 Familien ( 296 Personen ) in der Mainzer, Trierer und Lothringr Gegend. Anfang Juni kamen die Geworbenen, begleitet von Oswald, in Wien an, zwei Wochen später waren sie im Banat. Damit hätte Oswald seine erste erfolgreiche Werbereise unternommen und kannte die Möglichkeit, durch Anwerbung weiterer Leute gutes Geld zu verdienen.

Schon im Oktober des gleichen Jahres wurde Oswald erneut als kaiserlicher Kommissär in die deutschen Länder entsandt. Er nahm Lothar Nathermann als Gehilfen mit. Im Frühjahr 1749 nutzte er die im von der Hofdeputation gewährte Unterstützung für eine weitere Werbungsreise nach Lothringen; dabei führte er 250 Familien, insgesamt

900 Personen, nach Wien, die gleich nach ihrer Ankunft am 10. Mai 1749 unter der Aufsicht des Hauptmann Serangioli auf vier Schiffe in das Banat weiterreisten. Die Beförderung dieser Familien hatte der Hofdeputation, unter Leitung seines Präsidenten Graf Kolowrat, wegen der ablehnenden Haltung des Oberst - Schiffamtes zunächst Schwierigkeiten bereitet. Das Oberst - Schiffamt hatte nämlich die bestellten Schiffe nicht zur Verfügung gestellt und stattdessen entsprechende Anweisungen durch den Hofkriegsrat, die Hofkammer und das Generalkriegskommissariat verlangt. Graf Kolowrat wandte sich daraufhin persönlich an den Oberst - Schiffamt - Leutnant du Plessy, und hatte damit Erfolg. Den Vorfall nahm der Deputationspräsident zugleich zum Anlaß, Maria Theresia Vorschläge über die Weiterleitung der Kolonistentransporte in die Ansiedlungsgebiete vorzulegen.

Seiner Meinung nach galt es, ein langes Warten der angekommenen Familien in Wien zu vermeiden, weil sie dadurch wegen ihrer Armut zum Abbruch der Reise gezwungen würden. Deshalb sollte in Zukunft das Oberst - Schiffamt auf seine schriftliche Anordnung hin umgehend Schiffe bereitstellen, wohingegen die Kostenverrechnung mit dem Schiffamt erst dann erledigt werden sollte, wenn die entsprechenden Bestätigungen des Hofkriegsrates, der Hofkammer und des Generalkriegskommissariats vorlagen. Angesichts der bestehenden Rivalitäten zwischen den einzelnen Ämtern und Behörden und der eingefahrenen Verwaltungspraxis war es ein bemerkenswert unbürokratischer Vorschlag. Die Argumentation Kolowrats, all dies geschehe zum Nutzen der banatischen Kolonisation, die er für jenes Jahr bereits auf über 1000 Personen bezifferte, verfehlte ihre Wirkung nicht. Mit der kaiserlichen Resolution "Placet doch aber zu gleich allezeit dem hofkriegs rath zu insinuiren", wurde die Verfahrensweise im Sinne des Deputationspräsidenten geregelt. Sein Schreiben vom 27. Mai 1749 an den Hofkriegsrat über die am Vortage von Wien in das Banat auf einem Schiff abgegangenen 20 deutschen Familien trug dem mit der Resolution geschaffenen neuen Tatbestand bereits Rechnung. Zwar hatten die Familien mit den Donauwörther Schiffern einen Vertrag bis Ofen geschlossen, aber das Oberst - Schiffamt übernahm nun auf Befehl der Hofdeputation deren Weiterbeförderung bis nach Temesvar. Graf Kolowrat hatte damit erreicht, dass er die Organisation und die Hilfe des Oberst -Schiffamtes für das Banater Ansiedlungsprojekt beanspruchen konnte.

Für Anfang Juli erwartete die Hofdeputation die Ankunft weiterer Kolonisten in Wien und entschloß sich deshalb, diese "durch einige deß Landesbeschaffenheit so wohl, als der Route dahin schon kündig dergleichen ansässig teütsche Banatische unsere unterthanen beglaiten zu lassen." Für diese Aufgabe wurde Johann Oswald auserwählt, denn die Hofdeputation sah in dem erfahrenen Emissär den geeigneten Transportkommissar. Dessen Aufgabenbereich hatte der Hofkammerpräsident von Dietrichstein bereits vor über zehn Jahren in einer Verordnung an Joseph Hueber vom 14. Mai 1736 - sie ist zugleich Zeugnis dafür, dass in der karolinischen Zeit das Oberst - Schiffamt von der Hofkammer zu Kolonistentransporten herangezogen wurde - so umrissen: Die Auswanderer an dem zur Abfahrt bestimmten Tag sammeln, ihr Gepäck auf das Schiff verfrachten, mit dem Oberst - Schiffamt in Wien planen, wie viel Schiffe für den Weitertransport erforderlich sind, während der Reise darauf achten, dass es keine Streitigkeiten gibt, dafür sorgen, dass die Leute unterwegs beim Kauf von Viktualien nicht übervorteilt werden und schließlich über die Transportkosten Rechnung ablegen. Für diese Aufgabe übernahmen die Transportkommissare als Geschäftsvermittler die volle Verantwortung.

Die Temesvarer Administration erhielt am 17. Juni 1749 den Auftrag, Oswald und zwei weitere Deutsche nach Wien zu schicken. Sie sollten mit dem in seine Heimat reisenden Distriktverwalter Johann Adam Stögmann fahren, der hierfür 150 Gulden bereitgestellt erhielt. Davon waren die Reisespesen zuzüglich eines Sachgeldes für Oswald von 24 Kreuzern und von je 17 Kreuzern für die beiden anderen bis zu ihrer Rückkehr nach Temesvar zu bestreiten. Für den Fall, dass Stögmann die Reise nicht antreten konnte, sollte ein anderer seine Aufgabe übernehmen. Im gleichen Zeitraum lässt sich die Tätigkeit einer ganzen Reihe von Werbern nachweisen. Am 5. Juli brachte der Emissär Weber aus Oberfranken einen aus 50 Familien bestehenden Transport nach Wien. Ebenfalls am 5. Juli trafen 40 Personen aus Lothringen ein. Am 18. Juli kam aus Rheinfelden unter der Führung von Heinrich Müller ein aus 45 Personen bestehender Transport in Wien an. Der Kolonialwerber Lothar Nattermann brachte ebenfalls noch im Juli 50 Familien aus dem Kurfürstentum Trier in das Banat, und auch im August brach der Strom der Einwanderer nicht ab. Ob allerdings Oswald oder einer seiner Begleiter einen dieser Transporte in das Banat führte, ist nicht zu belegen. Auch die Schreiben des Bruckhauptmanns Fromm aus dieser Zeit geben darüber keinen Aufschluß. Der Ablauf dieser Ereignisse lässt erkennen, dass die Hofstelle entschlossen war, die organisatorischen Möglichkeiten, die ihr die allerhöchste Resolution vom Mai des Jahres eröffnet hatte, zu nutzen und eine der karolinischen Zeit durchaus vergleichbare Organisation aufzuziehen, so wie diese in dem für Johann Albrecht Craussen am 1. Mai 1723 ausgestellten Diplom beschrieben wird: Ab Nussdorf bei Wien ist den aus dem Reich kommenden Familien der freie Weitertransport bis nach Temesvar zu besorgen; sie sind dabei von einem kaiserlichen Beamten zu eskortieren, der ein Aussteigen der Ansiedler auf der Reise unterbinden soll. Wie dringend notwendig letzteres geboten war, hatte die Hofdeputation erst wenige Wochen zuvor durch erhebliche Probleme bei der Abwicklung des zweiten Oswald - Transportes erfahren ( ein Fünftel der angeworbenen Familien waren der Krone verlorengegangen ) und mit dieser Maßnahme Konsequenzen daraus gezogen.

In diesem Zusammenhang verdient herausgestellt zu werden, dass den Kolonistenfamilien im Unterschied zur karolinischen Zeit in den Werbepatenten keinerlei Information über ihren Reiseweg gegeben und ihnen auch keine Reiseunterstützung gleich welcher Art in Aussicht gestellt wurde. Im Gegenteil, sie wurden auf ihre alleinige Verantwortung für die Durchführung der Reise hingewiesen. Die Auswanderer traten demnach die Reise unter ganz anderen Bedingungen als die Siedler des frühen 18. Jahrhunderts an, und es konnte allein schon deshalb nicht zu einer der karolinischen Zeit vergleichbaren Organisationsform kommen. Wie grundlegend anders die Reise der Ansiedler in den zwanziger Jahren verlief, geht aus dem Werbepatent hervor, das Johann Franz Falck 1726 bei Johann Ludwig Spelter in Worms drucken ließ. Hierin wurde den Familien freier Transport bzw.  eine Vorauszahlung für den zu zahlenden Schiffslohn von Lechbruch nahe Marxheim bis in das Banat versprochen. Zugleich wurden ihnen aber auch Hinweise über eine möglichst geschickte Nutzung der Schiffahrt auf dem Rhein von Mainz bis Mannheim und jener auf dem Neckar von Mannheim über Bad Wimpfen bis Heilbronn gegeben. Diese umfassende Mitteilung sowie ein frühzeitiges Erfassen der Auswanderungswilligen waren die Vorbedingungen für eine straffe Organisation. Die Kolonisten der frühtheresianischen Zeit dagegen waren gehalten, allein für ihre Reise zu sorgen und Schiffskontrakte bis nach Wien oder darüber hinaus abzuschließen, mussten sie doch davon ausgehen, dass sie während der gesamten Reise keinerlei Unterstützung erhoffen konnten, denn die Hofdeputation machte ihre Absichten nicht publik.

Die Kirche des bekannten Pilgerortes Maria Radna. Foto: M. Kassnel
Icon Bild vergrößern  Die Kirche des bekannten Pilgerortes Maria Radna. Foto: M. Kassnel

Reisemodalitäten bis Wien

Die Kolonisten kamen in der Regel auf Ordinarischiffen nach Wien. Das Ordinari - Schiff war ein Ruderschiff, das von einem Schiffmeister geführt wurde. Schiffe diesen Typs fuhren an bestimmten Tagen aus verschiedenen Donauhäfen ab und beförderten außer Gütern auch Reisende. Ziel aller Ordinarischiffe war Wien. Von Regensburg gingen seit dem 24. März 1696 regelmäßig Schiffe in die Residenzstadt ab, 1712 folgten Ulm, 1750 Donauwörth und dann die Städte Lauingen, Stadtamhof und Linz. Der Andrang der Kolonisten war oft so groß, dass wöchentlich mehrere Extraschiffe von Ulm und Regensburg nach Wien abgehen mussten. Die Abfahrt des Regensburger Ordinari, ein Kehlheimer ( das größte Schiff auf der Donau und dem Inn ), erfolgte am Sonntag mittag. Meistens waren diese Schiffe bis freitags unterwegs. Für eine Reise in der Hütte bezahlte man fünf bis sechs Florin und ein bis zwei Florin für den Zentner Ware ohne Maut. Die Schiffsmeister zu Stadtamhof fuhren mit ihren Ordinarischiffen ebenfalls am Sonntag ab und waren etwas preisgünstiger. Für den Zentner Ware ohne Maut bezahlte man einen Florin bis einen Florin und 30 Kreuzer bis Wien. Aus Ulm fuhren die Ordinari am Sonntag gewöhnlich aber am Montag ab, und zwar beginnend mit der ersten Woche nach dem Eisgang bis zum 25. November, dem Katharinentag. Von da an war es ungewiß, ob die Ordinari noch fahren konnten. Im Hochsommer, bei mittlerem Wasser und gutem Wind, betrug die Fahrtdauer acht bis neun Tage, im Frühjahr wegen Wind und Nebel meistens 14 Tage, im November auch bis zu 20 Tage. Die Beförderung eines Zentners Ware ohne Maut kostete zwischen einem Florin 48 Kreuzer und zwei Florin 15 Kreuzer. Die Ulmer Ordinarischiffe waren in der Regel Schwabenplätten, die auf der Fahrt stromabwärts eine Nutzlast von bis zu 2 000 Zentnern beförderten, wenngleich auch kleinere Gamsen - die ähnlich den Kehlheimern gebaut waren - mit 400 bis 500 Zentner Tragfähigkeit fuhren. Schwabenplätten waren verhältnismäßig gut und ziemlich eben gebaute Schiffe, die sich dadurch auszeichneten, dass das Heck nicht wie bei einem Kehlheimer spitz zulief, sondern mehr oder minder breit und flach gebaut war. Diese nur zu einer einmaligen Fahrt dienenden Ruderschiffe wurden unter anderem auch "Ulmer Schachteln" genannt, obwohl dieser Name unter den Schiffern nicht gebräuchlich war. Die Ulmer haben sich sogar gegen die Bezeichnung gewehrt und die Regierung gebeten einzuschreiten. In Ulm nannte man sie "Wiener Zillen" oder einfach "Zillen".

Die Donauwörther Schiffer erhielten am 29. Juli 1750 von der bayrischen Regierung eine "Ordnung" verliehen, wonach ihre Zunft verpflichtet war, alle 14 Tage, am ersten und 15. des Monats, solange die Donau befahrbar war, ein entsprechend großes Ordinarischiff nach Wien zu senden. Das Schiff durfte nur von jemanden, der das Meisterrecht erlangt hatte, geführt werden. An Gebühren zahlte ein Reisender ohne Gepäck für die Meile in der Regel einen Kreuzer, andernfalls war der Fahrpreis mit dem Schiffmeister auszuhandeln, der die Reisenden nicht übervorteilen durfte. Für Güter waren, wenn die Schiffsfracht nicht mehr als 50 Zentner betrug, bis Wien einen Florin 15 Kreuzer, bei 100 Zentnern einen Florin zu entrichten. Die Linzer Ordinari wurden seit 1754 durch das Bundwerk der fünf bürgerlichen Schiffmeister betrieben, die diese Fahrten in eben diesem Jahr von den bisherigen Wiener Boten Johann Paul und Franz Winkler übernommen hatten. Je nach Ladung gingen sie dienstags und freitags oder nur freitags früh ab. Umfang und Art der Ladung waren ausschlaggebend dafür, ob mit Plätten, die in den meisten Fällen leicht gebaut und dann nur für eine einmalige Naufahrt bestimmt waren, oder mit Kehleimern, die eine größere Nutzlast befördern und außerdem auch für den Gegenbetrieb, der Fahrt flussaufwärts, verwendet werden konnten, gefahren wurde. Die Frachtmiete für den Zentner Ware belief sich auf 36 Kreuzer Conventionsmünze. Die Fahrt dauerte je nach Wetterlage drei bis acht Tage. Fast alle Kolonisten trafen mit diesen Ordinarischiffen in Wien ein. Nur ein geringer Teil von ihnen konnte es sich leisten, zusammen mit anderen ein Schiff zu mieten und einen Reisekontrakt über Wien hinaus bis nach Ofen abzuschließen. Aber gerade in diesen Fällen ergaben sich für die mit der Banater Einwanderung beauftragten Stellen neue Probleme, denn dort musste die Weiterreise mit den Ofener Schiffmeistern bis nach Temesvar ausgehandelt werden. Die Verhandlungen konnten sich hinziehen und in dieser Zeit waren die Kolonisten den Anwerbungsbemühungen privater ungarischer Grundherren ausgeliefert. Zur Neige gehende Geldmittel und Erschöpfung aufgrund der bereits erlittenen Strapazen trugen dann dazu bei, dass so manche ursprünglich in das Banat gehende Reise hier ihr Ende fand. Diesen Schwierigkeiten suchte der Pester Feldschiffbruckhauptmann Carl Fromm dadurch beizukommen, indem er eine umfassende, bereits am Einschiffungsort beginnende Organisation der Kolonistentransporte anregte.

Ein Banater Haus in Keglevich, Banat. Foto: M. Kassnel
Icon Bild vergrößern  Ein Banater Haus in Keglevich, Banat. Foto: M. Kassnel

Organisation des Transports ab Wien

Die Erfahrungen und Beobachtungen, die Carl Fromm bei der Weiterbeförderung der Transporte von Ofen bis Temesvar sammelte, veranlassten ihn, während eines Aufenthaltes in Wien im Sommer 1749 der Hofdeputation Vorschläge für eine bessere Organisation der Transporte zu unterbreiten. Er nahm insbesondere zu dem Problem Stellung, dass einige der deutschen Familien, die sich im Banat niederlassen wollten, dort nicht angekommen waren, obwohl ihnen neben den Schiffskosten auch zum Teil der Schiffslohn aus der Staatskasse vergütet worden war und das Pester Schiffamt die Weiterbeförderung über Peterwardein nach Titel besorgte. Die Ursache für dieses Übel lag seiner Meinung nach darin, dass die Kolonistenfamilien "bishero aber wegen ihres fortkommen zu wasser nacher Ofen jedesmahlen denen Ulmer Schiffleuten dass voraccordirte Schifflohn bisdahin bezahlet haben, welche hinwiderumben sowohl gegen ablösung der mitbringenden Schiffen, alß des weithern transports - halber biß ermelten ofen sich mit denen alhiesigen burgerlicen Schiffmeister verstanden: wodurch leichtlich beschehen kann, dass diße Familien, theils alhier, theils unterwegs abgeredet wurden". Um diese Probleme zu beheben und die Übervorteilung der Reisenden durch die Ulmer Schiffmeister zu unterbinden, schlug der Bruckhauptmann vor, dass
"1mo derley Familien bey ihrer ankunft zu Ulm durch Einen bestelten avisieret wurden, womit selbe / wann dass Schifflohn ab aerario bestritten werden wollte / mit denen Ulmer Schiffleuthen nur biß Wien accordiren aolten, deren ankunft alhier.
2do dass Kayl. Königl. HauptMauth.ambt umb so ehend intimiren könnte, als sich daselbst alle ankommende Schiff und Flöß ohne Verzug melden müssen, wornach
3tio dass Kayl. Königl. Obrist. Schiffambt auf beschehende intimierung alsogleich die benöthigten Schiffleuthe nach der außgesezten Tax  mit gewöhnl. Kayl. Königl.flaggen nicht allein aufstellen, sondern auch die mitbringenden Ulmer Schiff von denen Oberländischen Sciffleuthen umb so leichter behandlen, mithin ohne einige aufenthalt an das Schiffambt zu Pest addresirte befördern könnte; als ohnedeme wie bishero beschehen der Schiffbetrag nebst den Schifflohn von Wien bis Pest und Titel aus dem banatischen fundo vergüttet wird.
Ein folgl. Da diße Transporten durchaus mit Schiffambtl. Schiffleuthen bestritten werden, aller orthen nicht vor Kayl.Königl.Unterthanen angesehen werden sollten".
Der Bruckhauptmann wollte also eine umfassende Transportorganisation aufbauen, vergleichsweise der im Jahre 1736 von Joseph Anton Vogler, Sohn des im Jahre 1734 verstorbenen Fürstenbergischen Obervogts zu Haslach, konzipierten. Aber anders als in der karolinischen Zeit erschienen der Hofdeputation solche Maßnahmen zu aufwendig zu sein, und in Ulm wurde kein Kommissar eingesetzt. Die Denkschrift Fromms wurde vielmehr ohne Stellungnahme vonseiten der Hofstelle an das Maut - und Bruckamt an dem Schanzel, der wichtigsten Anlagestelle der Donauschiffe in Wien, weitergeleitet. Im Sinne der Frommschen Vorschläge wurde es aufgefordert, die zu Wasser in Wien ankommenden Kolonisten dem Oberst - Schiffamt zu melden, damit für deren Weiterreise Vorkehrungen getroffen werden konnten. Wie wenig jedoch der dortige Mauteinnehmer - dies war Maximilian Graf, nachkam oder nachkommen konnte, wurde noch im selben Jahr deutlich, als ein Ereignis die Hofdeputation zwang, sich mit dem Problem der Kolonistenabwerbung eingehender zu beschäftigen.

Hintergrund für die Vorschläge des Pester Bruckhauptmanns war die zu dieser Zeit durchgeführte Untersuchung über die Probleme des erwähnten, im Mai 1749 abgewickelten zweiten Oswald - Transportes, mit der die beiden Hofdeputationsräte Baron von Schmidlin und Hofkriegsrat von Seppenburg beauftragt worden waren. Graf Kolowrat hatte diese Untersuchung nach Erhalt der beiden vom Regimentshauptmann Serangioli verfassten Berichte aus Ofen vom 14. und 15. Mai 1749 angeordnet, da auf dem Transport über ein Fünftel der von Oswald geworbenen Familien zum Schaden der Staatskasse auf >spektakuläre< Weise verloren gegangen waren. Anfang Mai hatte der Oswald - Transport die Hauptstadt auf sechs Schiffen des Wiener Oberst - Schiffamtes verlassen, von denen eines nach Pest abtrieb, so dass nur fünf Schiffe in Ofen ankamen. Begleitet wurden diese Familien von dem Regimentshauptmann Serangioli, der im Banat die Vorbereitungen für die Errichtung von Olovenpflanzungen treffen sollte. Die Begleitung des Transports war eine bewußt ergriffene Sicherheitsmaßnahme, denn seit Donauwörth hatte ein "Einhändler" versucht, Familien abzuwerben. Trotz dieser Vorkehrung gelang es diesem Agenten in Ofen, 159 Personen für seine Interessen zu gewinnen, indem er ihnen erzählte, ihr Führungskommissar sei ein Lügner, der sie in Wahrheit an die Türken verkaufen würde. Die Behauptung des Mannes, er sei ein Offizier des Ungarischen Hofkammerpräsidenten von Grassalkovich, zog eine Untersuchung dieses Vorfalles nach sich. Graf Antal von Grassalkovich ( 1694 - 1771 ) war seit Anfang Mai 1748 Präsident der Ungarischen Hofkammer, Stelle, die er bis zu seinem Tod 1771 inne hatte. Aus einer nichtadeligen Familie stammend, heiratete er die Tochter eines Hochverwalters und wurde mit 26 Jahren zum "Causum regalium Director" befördert. 1731, mit 31 Jahren, wurde er Personalis", 1736 Herzog und 1748 übernahm er die Stelle als Ungarischer Hofkammerpräsident von Graf Erdödy. Grassalkovichs Zeit als Hofkammerpräsident wurde als Anfang der systematischen Kameralimpopulation bezeichnet. Er selbst besaß Güter im Wert von ungefähr zwei Millionen Gulden. Im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wurden zahlreiche Personen vernommen, die unter Eid aussagen mussten: Hauptmann Serangioli sowie der ihn begleitende Offizier, der Pester Schiffbruckhauptmann Johann Carl Fromm, Johann Oswald, die bei diesem Transport dabeigewesenen, im Banat ansässigen Johann Adam Bauer und Andree Bläß, der Fourier des Feldpontonstandes, Wilhelm Adelsgruber, sowie die zwei Schiffamtpontoneurs in Pest, Ignaz Albrecht und Joseph Ständl. Die Vernehmungen ergaben, dass dieser angebliche Offizier des Ungarischen Hofkammerpräsidenten sich Hauptmann Serangioli widersetzte, als dieser die Leute zum Gehorsam bringen wollte, dass er den Familien zum Abtransport ihres Gepäcks Wagen verschaffte, dass er die Leute mit einer bewaffneten Husaren - oder Komitatswache sowie Schutzversprechungen zum Ungehorsam überredete und sie in die Stadt führte. Dem wegen dieser Vorkommnisse von dem Bruckhauptmann Fromm zu den Schiffen geschickten Schiffamtspersonal hielt er entgegen, dass sie diese Leute nichts angingen. Er werde vielmehr darüber sofort mit dem Hofkammerpräsidenten sprechen. Noch am selben Vormittag wurde er gesehen, "wie er mit dem Hof. Cammerpräsidenten gegangen und gesprochen" hat.

Die Nachforschungen über die eingesetzte Komitatswache ergaben, dass der Kammerpräsident den Pester Komitatsoberkommissar Frucheweis ( ? ) ohne Angaben von Gründen um die Bereitstellung von sechs Komitashusaren hatte ersuchen lassen. Angeblich geschah es wegen der aus dem Reich kommenden Personen, denn der Präsident soll vorgegeben haben, diese Familien seien von ihm im Reich angeworben worden, und er werde sein Vorgehen schon zu verantworten wissen.

Die Komitashusaren trieben dann die Leute von ihren Schiffen. Es waren aber nicht nur Grundherren, die die angeworbenen Kolonisten mit Gewalt ihren Gütern zuführten. Andere Agenten warben in Konkurrenz mit Oswald. Zur gleichen Zeit wollten z. B. die Beschenowaer Bürger Mathias Nischbach und Mathias Plesics in die Heimat reisen, um dort Erbschaftsangelegenheiten zu regeln. Neben ihren Reisepässen bekamen sie auch einen Werbebrief, auf dem die Bedingungen für eine Ansiedlung im Banat verzeichnet waren. Die Verhöre hatten der Untersuchungskommission "endlich erhellet, dass von all - deme der Hungl. Hof. Cammer Praesident Wissenschaft gehabet, die Comitas Wache zu Hülf geruffen, und, denen Umständen nach, alles, was in Sachen wegen abredung der Leuthen unterloffen ist, also veranlasset, oder anbefohlen habe." Es war dies ein schwerwiegender Vorwurf, mit der Folge, dass der Hofdeputationspräsident daraufhin ein strenges Vorgehen der Monarchin gegen den Ungarischen Hofkammerpräsidenten forderte - wie sich aber zeigen sollte, vergebens. Daß diese Forderung und die Frommschen Vorschläge durchaus berechtigt waren, wird durch die Aussage unterstrichen, die Magdalena Wagner am 6. Oktober 1749 in Temesvar über ihre Reise im August desselben Jahres machte. Magdalena Wagner hatte sich, nachdem sie bestätigt erhalten hatte, dass die 1748 in Aussicht gestellten Vorteile auch weiterhin gewährt wurden, zur Auswanderung in das Banat zu ihren Eltern, die schon um Pfingsten aufgebrochen waren, entschlossen und sich darüber mit ihrem Nachbarn Wölf Paulus verständigt. Weitere Familien aus ihrem Ort in der Markgrafschaft Bayreuth schlossen sich ihnen an. Insgesamt 26 Personen, davon acht verheiratete Männer, brachen in das Temesvar Banat auf. Bis Regensburg gingen sie zu Fuß. Von dort fuhren sie mit einem Ordinarischiff nach Wien, wo sie in der Vorstadt an Land gingen. Ohne gefragt zu werden, woher sie kamen und wohin sie wollten, brachen sie sofort zu Fuß nach Ungarn auf. Aber nur vier Familien hielten die Strapazen bis Ofen durch. Die übrigen ließen sich, durch Erzählungen über die Türkengefahr und das schlechte Klima im Banat verschreckt, in den Ortschaften längs des Weges nieder. Die verbleibenden Familien sahen sich in Ofen im Gasthaus "Zum goldenen Lamm", in dem sie Rast machten, mit den Werbeversprechen ungarischer Herrschaften konfrontiert, denen sie schließlich alle mit Ausnahme der Magdalena Wagner nachgaben.

Die Temesvarer Administration überstellte diesen Bericht der Hofdeputation und ergänzte, dass in dem Pester Wirtshaus "Zum goldenen Lamm" wiederholt Kolonistenfamilien von Werbern der ungarischen Privatherrschaften von der Weiterreise abgebracht worden waren. Mit Verweis auf die im Laufe des Jahres gewonnen Erkenntnisse, forderte Graf Kolowrat am 4. Dezember 1749 ein energisches Eingreifen der Herrscherin gegen Interessen, die offensichtlich von dem Ungarischen Hofkammerpräsidenten gedeckt wurden. Aber dies war politisch zu brisant und so blieb diese Forderung ohne Resonanz. Die Hoffnung, neue Kolonisten durch Werber und Emissäre ins Banat anzulocken, war mit dem Beginn des Siebenjährigen Krieges nicht zu Ende. 1763 setzte eine neue Phase der theresianischen Besiedlung des Banats ein. Und obwohl die Aktivitäten der Agenten eindeutig begrenzt wurden, spielten sie auch weiterhin eine in der Literatur oft marginalisierte Rolle in der Besiedlung des Temesvarer Banats.

Straßen und Alleen im Banat... Foto: M. Kassnel
Icon Bild vergrößern  Straßen und Alleen im Banat... Foto: M. Kassnel

Für die Beurteilung der Habsburger Besiedlungspolitik im 18. Jahrhundert spielen die Werber eine wesentliche Rolle. Man kann das Phänomen der Auswanderung in das Banat von Temesvar angemessen nur beurteilen, wenn man den Einfluß dieser Agenten berücksichtigt. Werber und zurückkehrende Auswanderer z. B. fielen geradezu in die Rheinlande ein und versuchten häufig, sich in direktem Wettbewerb gegenseitig die potentiellen Auswanderer abzuwerben. Dieser Wettbewerb brachte es mit sich, dass zunehmend Schriften über die Lebensumstände im Banat oder auch in den amerikanischen Kolonien in Umlauf gebracht wurden. Ein Werber wusste sehr genau, welche Dinge des Lebens er besonders betonen musste; sein Erfolg bei der Werbung in einer Region hing davon ab, inwieweit er scharfsinnig die Nachteile dieser Region erkennen und Vorteile im Banat herausstreichen konnte. Diese Werber kamen täglich mit vielen Menschen in Kontakt und kannten sich in der Technik der Überredungskunst aus. Es waren Geschäftsleute, die zunächst den Transport von Auswanderern als Nebenerwerb wahrnahmen, um so ihre eigenen Reisen ins Herkunftsgebiet und in die Zielregion zu finanzieren. Zugleich waren sie aber auch an Profit und an der Steigerung ihres eigenen Prestiges interessiert. Werber waren "zirkulierende Migranten" und ein lebender Beweis dafür, dass geographisch voneinander getrennte Familien und Gemeinschaften durch ein Netzwerk von Beziehungen verbunden waren.

Während viele der Agenten in die staatlich organisierte Anwerbung und Beförderung der Siedler für das Temesvarer Banat in den 1720er und 1730er Jahren unmittelbar im Staatsdienst standen, so wurden für die theresanische Besiedlungspolitik vom Staat zunehmend Werber per Kontrakt fest angestellt, die als freie Unternehmer für den Staat systematisch Werbungen durchführten und Auswanderertransporte organisierten. Diese Praxis wurde unter Joseph II. fortgeführt, als es darum ging, Galizien und andere Gebiete zu besiedeln. Die wachsende Zahl von Migranten in das Banat führte im 18. Jahrhundert zu einer Systematisierung und Institutionalisierung der Werbung durch den Staat und damit zu einer Änderung der Rolle und einer Steigerung der Bedeutung der Werber. Das wiederum kam dem Wunsch einzelner Werber, die Auswandervermittlung hauptberuflich zu betreiben, entgegen. Die Rolle der Werber im hier behandelten neuzeitlichen Migrationsprozeß lässt sich a besten mit den Worten von Friedrich Lutz zusammenfassen: "Ihr Wirken war geradezu ausschlaggebend. Ohne ihre Werbetätigkeit wäre die ganze Südostkolonisation einfach unmöglich gewesen".

aus: Beer, M. & Dahlmann, D. (Hrsg.) 1999, "Migration nach Ost- und Südosteuropa vom 18. bis zum Beginn des 19. Jahrh."

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© 2004 FRANZ STEINER VERLAG [Alle Rechte vorbehalten.]
[Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.] Text: William T. O´Reilly

William T. O´Reilly ist u.a.  Dozent für Geschichte in Galway (Irland). Arbeitsschwerpunkte: Geschichte des Habsburgerreiches, Geschichte der deutschen Auswanderung, Geschichte der frühneuzeitlichen atlantischen Welt.





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