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4 Tage/ RIU Festival**** (Playa de Palma), DZ/HP, ab 244,-

Costa de la Luz /Spanien
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Gran Canaria,
5 Tage/ Clubhotel RIU Vistamar****, DZ/All Inclusive, (April/Mai) (TUI), ab 395,-

Portugal/Algarve,
7 Tage/ RIU Palace Algarve****/*, DZ/HP, (TUI), ab 369,-

Tunesien/
Monastir, 7 Tage/ RIU Palace Oceana Hammamet*****, Juniorsuite/FR, (TUI), ab 534,-

● Dom. Rep./Karibik
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4 Tage Mallorca, Spanien - Ein Erfahrungsbericht

von Fredy P. Weber

 
  
Kurz mal nach Malle, des Deutschen liebste "lassmichmalauchandeinemStrohhalmziehen“ Urlaubsinsel, da "wo" wir alle irgendwann landen werden. Ein Spontangeschenk zum Geburtstag meiner Nichte. Wir schreiben den 24.März 2008, ein kalter Wintertag im Frühling, 4 Tage, Doppelzimmer, HP, Hotel Montecarlo, im Nordosten der Insel. Can Picafort heißt der Ort und liegt südlich von Alcudia, Nahe der Bucht von Alcudia... Geplant, gebucht, getan!

    Morgens um 6 Uhr: Flug von Stuttgart, da "wo" an diesem Tag mehr Schnee lag als den ganzen Winter über. Geschlafen haben wir nicht viel, weniger vor Aufregung, viel mehr wegen der sehr, sehr frühen Abflugszeiten. Also an dieser Stelle muss mal gesagt werden, dass diese sehr frühen Abflugszeiten sich bei mir nicht unbedingt positiv auf den ersten Urlaubstag auswirken. Viele schwören ja immer darauf! 6 Uhr Abflug bedeutete für uns 2 Uhr Nachts fertig machen, 3 Uhr Abfahrt (vorausgesetzt man hat jemand der einen hinfährt), 4.30 am Flughafen, Schneeverwehungen und 7.30 Uhr Boarding... was hätte ich alles dafür gegeben, die Beine ausstrecken zu können und die Decke über den Kopf zu ziehen.... Nein, wir fliegen nach Malle.

Kerstin auf Fahrrad-Tour. Can Picafort-Alcudia, Mallorca
Icon Bild vergrößern  Kerstin auf Fahrrad-Tour. Can Picafort-Alcudia, Mallorca

    TUIfly welcomes you on board! “Verehrte Fluggäste, bevor wir starten müssen wir noch das Flugzeug enteisen…” Zuerst eine grüne Flüssigkeit, dann eine rötliche… danach habe ich nichts mehr gesehen. Wir hatten nämlich ausgemacht, dass beim Hinflug ich am Fenster sitzen darf, beim Rückflug darf meine Nichte den Fensterplatz einnehmen. Nun ja, wenn wir losfliegen wird die Fensterscheibe schon klarer... dachte ich mir.... haste falsch gedacht! Die Fenster waren auch in 11.000 Meter Höhe noch trübe.. den ganzen Flug über (immerhin 1 Stunde, 35 Minuten) habe ich nichts sehen können... keine Alpen, keine Sonne, kein Meer... und zu allem Übel hatte ich auch noch einen Schnupfen, d.h.  beim Start und bei der Landung war die Nase frei... dazwischen war sie einfach zu. Ich frage mich heute, wie die Piloten die Insel bei den verschmierten Fenstern überhaupt finden konnten?

    Nach einem Kaffee, Brötchen und Tomatensaft (Ich wollte ja auf meinem zweiten Pauschalurlaub überhaupt alles richtig machen!) sind wir gelandet. Palmen, nur freundliche Menschen, 14 Grad warm und 8.35 Uhr Ortszeit. Was will man mehr... vielleicht ein gemütliches Bett. TUI gebucht, TUI geflogen, TUI gefahren... sogar die Busse sind aus TUI! Checkin und dann doch noch eine kleine Panne: "Sie können ihr Zimmer schon beziehen... die Betten sind allerdings noch nicht bezogen!“ meinte die Dame an der Rezeption lächelnd. "Im Laufe des Nachmittags..." Nun gut... auf an den Strand! Inzwischen war es ca. 11.00 Uhr... Sonne... ein schöner Strand... Malle! Ich bin einfach eingeschlafen!
    Zurück im Hotel, die Betten waren zwar noch nicht bezogen, aber wir haben es uns gemütlich eingerichtet... die Koffer ausgepackt... und zum Glück haben wir keinen Fön mitgenommen meinte ich... dafür hat meine Nichte ihr Glätteisen dabei... ein monströses Gerät, sieht aus als ob Sie die nächsten Tage längliche Waffeln backen würde! Nein, ist für mein Haar rief Sie schreiend vom Balkon.

Antonio, der Barkeeper im Hotel Montecarlo, Mallorca
Icon Bild vergrößern  Antonio, der Barkeeper im Hotel Montecarlo, Mallorca

    Das Bad, das Zimmer und das gesamte Hotel war sehr sauber und erst kürzlich renoviert. Für ein 3* Hotel sehr gepflegt und freundlich. Nur Gäste hatten wir bis dato fast keine gesehen. Auch nicht am Strand (obwohl ich da eingeschlafen war). Wenige Urlauber in den vereinzelt geöffneten Cafés und Restaurants. Aber die Anzahl der verfügbaren Geschäften, Strandcafés und Restaurants lies mich den Trubel in der Hochsaison erahnen. Jetzt im Frühling, wo noch vereinzelt Mandelblüten zu sehen waren und sich die Menschen eher aus dem Weg gingen, war alles sehr ruhig. Kein Geschrei, kein Lärm, nur ab und zu Renovierungsarbeiten an den Hotels. Den Strand mochte ich ganz besonders... wir sind einige Kilometer in Richtung Alcudia gelaufen, feiner Sand, ein sehr langer Strand, Pinienbäume am Platja de Muro und klares Wasser. Hier haben wir auch unseren Urlaubs-Businessplan geschmiedet: Sport, Kultur, Mietwagen und all die wichtigsten Sehenswürdigkeiten standen auf dem Programm. Eine davon war das Riu Palace (Playa de Palma). „Da müssen wir unbedingt hin... ich muss mir das ansehen“ meinte Kerstin, meine Nichte. OK, wenn das so wichtig ist, dann schaue ich mir gleich die Schinkenstrasse an... die soll auch wichtig sein! Na das kann ja was werden... dachte ich mir!

    Die zweite Hälfte unserer HP  - das Abendessen

    Zurück im Hotel, wir waren übrigens im Grupotel Montecarlo, Can Picafort, stand die 2 Hälfte unserer Halbpension auf dem Programm: Wow... der gesamte Esssaal war voller Menschen... das Hotel war fast ausgebucht, aber wo waren denn all diese Menschen heute Nachmittag? Keine Ahnung meinte Kerstin. Auf den Zimmern den Nachmittag verbringen?!... dass konnte ich mir nicht vorstellen. „Nein... wir waren Radfahren“, meinte unser Tischnachbar. Wie bitte? Ja, die meisten hier sind Aktivurlauber, Sportler und solche die davon träumen. „Das Hotel und die Region ist ein beliebter Ausgangspunkt für Aktivreisende, „aber jetzt sind viele Profisportler hier“, meinten unsere Nachbarn aus Chemnitz. „Das angenehme Klima lockt viele zum trainieren her“. Und tatsächlich, keine 400 Meter vom Hotel entfernt war auch schon der wichtigste Shop dieser Sportler: das Fahrradgeschäft oder wie es hier heißt: die Fahrrad-Station, Visavis eines weiteren Hotels voller Radler.

    Und mit wem haben wir die Ehre fragte ich den Nachbar? Wir trainieren für die neue Saison... Vater, Tochter und Sohn, wobei Letzterer ganz nebenbei Profi-Eisschnellläufer ist. „Die Saison geht wieder los, der Startlauf für die kommenden Trainingseinheiten sozusagen“. Na dann mal schnell ans Buffet, dachte ich, bevor mir die Radler alles wegessen!
Abends noch eine langer Spaziergang an der Promenade (außer Spazieren gehen konnte man nicht allzu viel unternehmen). Angenehme Temperaturen, leicht kühler Wind, keine Diskotheken, dafür ab und zu den Geruch von Kaffee und Rauch. Sonst nichts. Zurück in der Hotelbar verirrten sich gerade mal 5 Personen an den langen Tresen. Der Rest träumte schon vom Fahrradfahren...

Die Altstadt von Alcudia, Mallorca
Icon Bild vergrößern  Die Altstadt von Alcudia, Mallorca

Der 2 Tag

    Mist... wir haben verschlafen. 9.30 Uhr sind wir erst aufgewacht... Frühstück zwischen 8.00 und 10.00 Uhr... Duschen, Haare glätten (Nein, kleiner Scherz... dafür war nun wirklich keine Zeit) und ab in den Speisesaal. Die meisten waren schon Kilometerweit mit dem Fahrrad unterwegs... Reichlich das Frühstücksbuffet. Alles war da... außer dem Kaffee... Die Tassen standen ja auf dem Tisch... und irgendwie gab es eine längere Warteschlange vor irgendetwas, ein Automat. Aber auf den Nachbartischen standen doch Kannen! Ich fragte mit meinem „ichkannauch5WörterSpanischVokabular“ die Bedienung „Tienes Cafe“? „Si..“ und weiter habe ich nichts verstanden... aber Sie kam nicht mit dem Kaffee... nach einer Weile fragte ich wieder.... Sie zeigte auf das Buffet und ich solle doch dort nachsehen... Aha.. Die Kannen waren unterhalb des Buffets...

    Mit Händen und Füssen verstehe ich mich in fremden Kulturen doch immer wieder... Endlich Kaffee und abgeräumt wurde auch schon langsam. Zum Schluss noch etwas Obst und Pausenbrote für unsere geplante Tour... Apropos Tour, die obligatorische Sonnenbrille für den coolen Radfahrer haben wir schon Tags zuvor gekauft, angeblich hätte ich eine Frauensonnenbrille gekauft meinte Kerstin... habe ich nicht gemerkt. Dabei war Sie beim Kauf dabei... Sie hoffte wohl insgeheim meine 7,95 Euro teure Sonnenbrille später selbst tragen zu dürfen. So kam es dann auch. Kluges Mädchen. Ich habe mir später nochmals eine gekauft.
Zunächst war 1 Stunde „Extrem Gehen“ angesagt, eine Art walking am Strand.

Fredy auf Fahradtour. Can Picafort-Alcudia, Mallorca
Icon Bild vergrößern  Fredy auf Fahradtour. Can Picafort-Alcudia, Mallorca

    20 Euro pro Rad. Wir liehen uns 2 MTB aus und ab in Richtung Nord-Osten. Die Küste entlang bis Platja de Muro, Alcudia, den Hafen, die nächste Bucht bis Port de Pollenca und zurück.
Ca. 60 km, Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 17 km/h... wir waren gut, wäre da nicht dieser blöde, unnötige Gegenwind gewesen. Die Strassen sind übrigens sehr gut, die Autofahrer sehr rücksichtsvoll. Mit Rucksack, Obst, Wasser und Pausenbrote bestückt... halt! Zunächst (nach ca. 1 Kilometer) mussten Beweisfotos geschossen werden: Zwei Aktivurlauber im Kampf mit dem Gegenwind... man gönnt sich ja sonst nichts!

    Alcudia, schöne Altstadt, verwinkelte Gassen...

    Erster Zwischenstopp war Alcudia, eine kleine historische Altstadt, verwinkelte Gassen und einen schönen Yachthafen. Viele Hotels mit Pinienbäume, Strandlage und mit Sicherheit voll im Sommer. Die Bucht von Port de Pollenca ist dagegen etwas kleiner, überschaubarer und der Strand nicht so breit. Dafür gibt es hier auch keine großen Hotelanlagen. Viele kleine Cafés säumen die Promenade... und natürlich gut besucht, dank der Radfahrer. Die Landschaft hat mich sehr überrascht: Mediterran, karge Landschaften mit viel Ackerbau und im Norden Berge. Auf einigen Gipfeln lag sogar vereinzelt Schnee (Das haben uns einige Radfahrer bestätigt). Auf dem Rückweg unserer Tour entschieden wir uns für den alten Radweg (zwischen Alcudia und Can Picafort). Etwas Gelände... Zuhause im Hotel angekommen, wurde noch sauniert und ab zum Abendessen. Die Sauna übrigens war ein kleines Abenteuer. Frage: Wie schaffe ich es 3 Saunagänge zu „genießen“, wenn nur 7 Personen in die Sauna passen, aber ca. 12 Personen in die Sauna wollen? „Antizyklische Bewegung“ heißt die Devise. Entweder man wartet bis Alle (oder zumindest eine Gruppe) von Saunierer herauskommt und setzt sich dann schnell hinein... (und kommt am besten gar nicht mehr heraus), oder man geht gar nicht erst in die Sauna. Einmal hat es nicht funktioniert... da musste ich in der Sauna stehen.
    Beim Abendessen waren wir nach nur 2 Tagen schon alte Hasen. Suppe, Haupt- und Nachspeise, dazu wichtige Gespräche über Durchschnittsgeschwindigkeit, Gegenwind, Fitness und Mallorca. Durch die Sauna-Aktion kannte ich auch schon den halben Saal... kein Wunder bei 3 Saunagängen!

Die Promenade am Balneario 6 (Ballermann), Platja de Palma, Mallorca
Icon Bild vergrößern  Die Promenade am Balneario 6 (Ballermann), Platja de Palma, Mallorca

    Abends in der Bar ging es eher gemächlich zu. Immerhin 8 Personen haben sich in die teils „Raucherfreie“ Zone verirrt und dazu den wohl coolsten Barkeeper der Region erlebt: Antonio, der kleine große Barristo. Seine Unterhaltungstricks sind schon legendär... und das nach dem 2 Tag. Wenn er den Zapfhahn bedient sieht das nach einem Kampf zwischen Mensch und Zapfanlage aus. Aber Antonio gewinnt immer gegen dieses gekühlte Ungemach... behauptet er zumindest lächelnd! Was die Getränkekarte angeht haben auch wir etwas hinzugelernt: „43 mit Milch“ (3cl Likör 43, 18cl Milch), das InGetränk auf Mallorca, das behaupten zumindest Daniel und Hanno aus Köln. Ein interessanter Cocktail, eine Art Tarngetränk für bewusst-lebende Radfahrer. Nicht schlecht meinte meine Nichte, während ich ein Espresso und einen Amaro zur Verdauung trank. Antonio war das egal und trickste wieder einmal mit dem leeren Glas auf der Theke.

Der 3 Tag

    Ich dachte mit dem Mietwagen wird das ein Erholungstag... Im Gegenteil, es wurde ein Aktivtag. Aber alles der Reihe nach. Auf dem Weg zum Frühstück fragten wir an der Rezeption ob wir auch über das Hotel einen Mietwagen bestellen könnten. „Si..“ antwortete die Dame an der Rezeption. 38 Euro pro Tag (bei einer Miete von einem Tag, bei einer Woche würde das noch weniger kosten). An dieser Stelle sei gesagt, dass zwar eine Reisebetreuung vor Ort war, ich diese aber nie gesehen habe (da bin ich wohl bisher zu wenig pauschal gereist). Ich hätte nicht einmal gewusst, wie ich diese erreichen könnte. Nun ja, ich bin ja auch Backpacker...
    Und tatsächlich, nach einem gemütlichen, reichhaltigen Frühstück (heute wusste ich wo der Kaffee stand), etwas „Frühstücks-Talk“ mit den Nachbarn und Tourenbesprechung mit meiner Co-Pilotin Kerstin, waren die Mietwagenvertreter auch schon in der Lobby. Welch ein Service. Papiere, Führerschein und Versicherung geklärt, Tipps wie und was man hier darf und was man lieber sein lassen sollte. Der Schlüssel wurde mir übergeben... „der Wagen steht irgendwo auf der Strasse“.

    Das wars.... ab nach Palma. Zuerst fuhren wir auf einer Landstrasse in Richtung Südwesten, Platja de Palma war unser Ziel.... wir mussten uns doch die „berühmt-berüchtigte“ Promenade in S’Arenal ansehen. Vielleicht läuft uns ja Dieter über den Weg... Welcher Dieter denn? Fragte ich erstaunt... das Riu Palace, die Schinkenstrasse und Balneario 4-9 (Ballermann). Da war es übrigens sehr ruhig und im großen und ganzen war ich etwas positiv enttäuscht. Alles war so sauber, eine schnuckelige Promenade, ideale Windverhältnisse für Surfer und ins Oberbayern ging man in den Souterrain. Niederbayern wäre als Name gelungener gewesen. Den Trubel in der Hochsaison konnten wir anhand der zahlreichen Hotels uns gut vorstellen... aber ansonsten könnte auch meine Oma ihren Urlaub hier verbringen... viele Restaurants und Cafés warben mit „Kaffee & Kuchen“ Schildern. Abenteuer wie auf Ko Samui, Cairns, Bali, Byron Bay oder den Gili Islands wird man hier auch nicht zur besten Sendezeit erleben. Der Spassfaktor ist aber auch hier bestimmt gut möglich!

    Palma de Mallorca

Blick auf die Kathedrale La Seu, Palma de Mallorca
Icon Bild vergrößern  Blick auf die Kathedrale La Seu, Palma de Mallorca

    Wir fuhren weiter nach Palma de Mallorca. Eine schöngelegene, kulturhistorische und architektonisch interessante Stadt. Die verschiedenen kulturellen Epochen sieht man der Stadt an. Unseren Mietwagen gleich in der Tiefgarage geparkt, zogen wir per pedes los und erkundeten die Altstadt. Die arabischen Bäder (Banys Arabs), die engen, verwinkelten Gassen und ein muss beim Erstbesuch der Stadt, die meisterhafte gotische Kathedrale La Seu. Im inneren der Kathedrale sind die Lichtspiele beeindruckend, hervorgerufen durch das durchdringende Sonnenlicht durch die bunten Glasfenster.

    Eine sehr lebendige Innenstadt und wer etwas geduldig sucht, findet auch besondere Ecken wie z.B. das Restaurant Casa Julio, in der Calla Provision 4 (in der Nähe der Plaza Sta. Eulalia). Ein Mittags-Menü schon für 13,- Euro. Man hat die Wahl zwischen 6 Vorspeisen und die gleiche Anzahl an Hauptspeisen. Einfache und sehr gute mallorquinische Küche. Der Suppentopf wird vom Kellner direkt an den Tisch gebracht (Suppe und Fisch, Nachspeise, Wein und Wasser, ca. 20,- Euro pro Person). Mittags war der Laden voll... Arbeiter, Angestellte und Einheimische... Gutes Essen, guter Wein und für uns ein kleiner Hauch mallorquinischer „MittagsTischKultur“. Ein Tipp am Rande: Egal wo Sie Reisen, gut besuchte Restaurants von Einheimischen garantieren meistens eine frische und gute Qualität.
    Als Ethnologe sehnt man sich immer nach solchen Momenten auf Reisen. Erst recht auf einem kurzen Pauschalurlaub.
Nach dem Essen war etwas Wandern angesagt, etwas „City-Trekking“, den Hafen entlang und quer durch die Stadt.

    Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel. Den Mietwagen auf der Strasse abgestellt und den Schlüssel an der Rezeption abgegeben. Den ausgeliehenen Reiseführer gaben wir Daniel und Hanno wieder zurück... die waren inzwischen auch schon von ihrer 100 km Tour in die Berge zurück. (Es sind überwiegend Radfahrer mit Rennräder unterwegs). Dann haben sich unsere Tischnachbarn verabschiedet, dafür saßen auf einmal andere Nachbarn am Tisch. An der Hotelbar noch einen „43 mit Milch“ und eine Tanzeinlage von Antonio...

    Am nächsten Morgen um 6 Uhr ging es mit dem TUI Bus an den Flughafen. Schon mit dem Gedanken Zuhause, mussten wir noch ein Abenteuer überstehen. Die sichtbar nicht endend wollende Schlange vor der Sicherheitskontrolle. Man stelle sich vor: Hunderte von durchaus netten Pauschalurlaubern (wie wir es waren) und nur 3 Sicherheitsschleusen.... dann sah auch jeder, dass Ohrringe, Gürtel oder sonstige metallischen Gegenstände gleich vor dem Durchgang vom Körper abgenommen werden sollten und schön brav in den dafür vorgesehenen Plastikbehälter, zusammen mit seiner Jacke, Rucksack und sonstigen Gestrüpps gegeben werden sollte.... aber irgendwie bereitete das vielen Spass, nämlich die Hälfte an Metall am Körper zu behalten um sich dann zu wundern, dass es immer wieder pieeeepste! Ein kurzes lächeln, dann wieder durch usw. Schön nach dem Motto: sehe ich etwa aus wie ein Terrorist? Ich habe beobachtet, wie eine Frau 5 Mal durch dieses Ding laufen musste... bis sie dann die letzte Haarspange auch ablegte... „Ich dachte Sie sehen das!“... was sollen die schon längst überforderten Beamten noch alles sehen!

    Danach das übliche... TUIfly welcomes you on board... dieses mal war es ein gelbes Flugzeug… und wir konnten aus dem Fenster sehen. Mit Kaffee, Brötchen und Tomatensaft träumte ich von der nächsten Reise... Mallorca in 4 Tagen... Eine schöne kurze Urlaubsreise... Mallorca, wir kommen wieder.


Tipps & Hinweise: 
Hier noch ein paar nützliche und interessante Informationen

Fahrrad Mallorca ist sehr gut ausgestattet. In jedem Urlaubsort auf der Insel findet man Fahrrad-Stationen. In Can Picafort waren wir in folgender Fahrrad Station: Link öffnet in neues Fenster www.huerzeler.com

Hotel Mallorca ist des Deutschen liebste Urlaubsinsel. Natürlich wurde das Hotel über ein Veranstalter gebucht... und zwar hier auf Reisebasar.de - Hotel Grupotel Montecarlo*** gutes Angebot gefunden bei TUI Specials unter www.reisebasar.de

Mietwagen wurde spontan vor Ort im Hotel gebucht. Die Abwicklung war reibungslos... aber ein Tipp: Wer schon vorher weiss, dass ein Mietwagen im Urlaub gebraucht wird, sollte die Buchung von Deutschland aus abwickeln. Am besten über einen deutschen Veranstalter. Somit hat man einen besseren Ausgangspunkt bei evtl.  Problemen.

Essen "SchniPoSa" musste ja nicht unbedingt sein... Hallooo! Wir waren auf Malle und wollten wenigstens einmal mallorquinisch Essen. Das Restaurant CASA JULIO in Palma de Mallorca (Altstadt), C/ Prevision, 4 (Trav. Colón), Tel. +34-971-710670 haben wir zufällig gefunden... und waren sehr begeistert!


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©
2008 Reisebasar.de, Text: Fredy P. Weber,   Fotos: Kerstin N. Knapp

Kerstin N. Knapp ist in einer Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in dem renommierten FIRST Reisebüro in Rastatt/Baden.

Fredy P. Weber, M.A. hat Ethnologie, Geschichte und Politik Südasiens in Heidelberg studiert. Zur Zeit arbeitet er als freischaffender Medienproduzent und Reiseexperte und konzipiert das Reiseportal Reisebasar.de


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