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Ein Tag in Wien
von Ines Käflein
"Zum Dessert sollte man allerdings wieder ins 19. Jahrhundert zurückkehren und in einem der Wiener Kaffeehäuser eine heiße Melange mit Schlagobers (Schlagsahne) und ein Stück Sachertorte genießen."

Shanghai - Globalisierung im Reich der Mitte
von Fredy P. Weber
"Zählt man die internationalen Restaurants (vornehmlich im neuen Pudong zu finden) noch hinzu, ist fast die halbe kulinarische weltweite Vielfalt in Shanghai zu finden. Und das ist nicht übertrieben."

Pilgertum und Wallfahrt in Indien
von Stefan Peichl
"Das indische Wort für Wallfahrt ist der aus dem Sanskrit stammende Begriff tirtha yatra. Tirtha bedeutet wörtlich „Furt“, also eine flache Stelle in einem Fluss; yatra ist der Weg."

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ReiseNews

Blick in den Reiseteil: Auf zu neuen Reisen

Letzte Woche in den Medien (Presse & Online) - Eine Zusammenfassung (27.12.2011)

(10.01.2012)

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Frankfurter Allgemeine Zeitung | 22.12.2011

Die Überschrift im heutigen Reiseblatt der FAZ könnte lauten: Auf zur Jungfrau
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"Da kam Wind auf, und es stoben die Flocken so wild um uns herum, das die Landschaft endgültig ihre Konturen verlor und die Berge und die Bäume nur noch als schwache Schemen zu erkennen waren" von Freddy Langer. Ja, das hat schon Dichterzüge... was uns der Autor damit sagen möchte ist, dass der Winter da ist. Unterwegs auf dem "Meditationsweg" in den Ammergauer Alpen und dem Blauen Land. Zwei Pfade für häufiges und langes Rasten, die zum meditieren einladen, "denn ganz sicher ist Gehen nicht die schlechteste Voraussetzung, um nachzudenken" meint der Autor. Nicht nur für moderne Burn-outler... Folgen Sie dem brennenden Herz unter Link öffnet in neues Fenster www.brennendes-herz.de, Weitere Infos unter Link öffnet in neues Fenster www.dasblaueland.de, Link öffnet in neues Fenster www.ammergauer-alpen.de.

"Skifahren allein genügt offenbar nicht mehr, in diesem Winter wird annimiert wie nie zuvor" schreibt Georg Weindl. Die Zeiten, als wir einfach per Lift den Berg hochfuhren und dann mit Schwung wieder hinunter, sind anscheinend vorbei. Angesagt sind exklusive Skierlebnisse, wie z.B. Abfahrten am frühen Morgen, wenn alle noch Träumen. "Skikeriki" in Link öffnet in neues Fenster Großarl, "First Track" in Link öffnet in neues Fenster Zermatt oder das "Early Morning Skiing" auf der Link öffnet in neues Fenster Turracher Höhe... das sind derzeit die Renner in den Alpen, meint der Autor. Aber auch "Snowbiken", "Snowkiten" oder "Pistenbully-Ausflüge" in Link öffnet in neues Fenster Serfaus sind "in".

Im heutigen Wegweiser erfahren wir u.a.  neues zu den Radwegen in Neuseeland. Zwei neue Radwege wurden eingeweiht... der "Waikato River Trails" auf der Nordinsel und der "Dun Trail" in der Nähe von Nelson auf der Südinsel. Beide Radwege sind Teil des "Link öffnet in neues Fenster Nga Haerenga" und des "Link öffnet in neues Fenster New Zealand Cycle Trails", die irgendwann das gesammte Land abdecken sollen. | Eine Hundenschlittenreise nur für Frauen bietet der Reiseveranstalter Link öffnet in neues Fenster Lapplandtours an. Dazu gibt es Waldski- und Schneeschuhtouren... Übernachtet wird in einer Blockhütte.

Es folgen die Last Minute Bücherempfehlung für den Gabentisch, u.a.  "Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit"... der Industriebauten-Fotograf Gerrit Engel "gerät beim Baugenie Schinkel ins Schwärmen" verrät uns der Rezensionist. "Link öffnet in neues Fenster Schinkel in Berlin und Potsdam" nennt sich der Bildband (Schrimer/Mosel Verlag, 2011) | Der nächste Fotoband zeigt mehr "noch den Wandel der Bildästethik und der technischen Erneuerungen des Mediums, als die Veränderungen der Stadt" heißt es in der Rezension. Es geht um "Link öffnet in neues Fenster Paris - Portrait einer Stadt", herausgegeben von Jean Claude Gautrand (Taschen Verlag, 2011) 624 Seiten für Link öffnet in neues Fenster 49,99 Euro. | "Schön ist es ja, dieses Hessen - zumindest von oben herab betrachtet..." steht hier in der FAZ geschrieben! "Link öffnet in neues Fenster Hessen von oben" von M. Eberhardt (Text) & Gerhard Launer (Fotos) (Ellert & Richter Verlag, 2011) | "Link öffnet in neues Fenster India" von Andreas H.Bitesnich (teNeues Verlag, 2011) Ein Bildband mit Schwarzweißfotos... "auf denen das moderne Indien gleichsam vergangen wirkt und das vergangene Indien wie perpetuiert, von jeder Alterung befreit, von jeder Epoche gelöst" schreibt die FAZ.

Helmut Luther fährt den Skihang hinunter und sieht am Horizont das azurblaue Wasser des Mittelmeers... ein herrlicher Blick meint er. Willkommen in Libanon, zum Skifahren in Mzaar Faraija! Über Ski und Shisha, "arabisches Familienglück", den Liftwart Achmad und das "Drumherum". Infos unter Link öffnet in neues Fenster www.skimzaar.com, Link öffnet in neues Fenster www.skileb.com/

"Draußen ziehen tiefverschneite Wiesen und Wälder vorbei, ab und an ein vereinzeltes Holzhaus mit einem halben Meter Schnee auf dem Dach... Mal fällt der Blick in die eisstarrende Schlucht eines querenden Bachs, mal hinauf in das bizarre Felsenreich der Dreitausender". Gerhard Fitzthum fährt ganz entschleunigt mit der Goldenpass Linie bummelnd durch das Berner Oberland von Luzern nach Montreux und ist begeistert von "Jungfrau, Mönch und Weihnachtsmann". Es kann ihm gar nicht langsam genug gehen! Infos unter Link öffnet in neues Fenster www.goldenpass.ch.

Auf die Suche nach dem Ferrari-Pferd macht sich Jan Ludwig. Er stellt uns ein Ausstellung vor, die von einem interessanten Dorf bei Modena in Norditalien handelt.  1951, als die italienische Wirtschaft am Boden lag, hatte ein kommunistischer Bürgermeister eine Vision: "Er lässt ein Dorf für Handwerker und Künstler samt deren Familien errichten". Schnell wuchsen die kleinen Betriebe zusammen mit dem Ferrari-Werk im benachbarten Maranello... Der Fotograf William Guerrieri hat sich die Modellsiedlung angeschaut "Il Villagio/The Village" Fotoausstellung in der Link öffnet in neues Fenster Kölner Fotografischen Sammlung... noch bis zum 05. Februar
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Die Zeit | 22.12.2011

Die Überschrift im heutigen Reiseteil der Zeit könnte lauten: Auf nach London, Samoa & die Antarktis
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"So zog er wandernd und schreibend eine Spur durch London [...] ein Mann Ende 40, der viel älter aussah, wie er mit schnellem Schritt über Brücken eilte, an der geliebten Themse entlanglief, ein Liebhaber der Dunkelheit, der sich letztlich auf einer Reise zu den Düsternissen der eigenen Kindheit befand... Link öffnet in neues Fenster Die Stunde der Nachtwanderer ist da... Charles Dickens' Stunde. Bernadette Conrad auf den Spuren des Dichters. Ein Spaziergang durch die Londoner Nacht anlässlich seines 200. Geburtstages. Dazu gibt es sogar eine App fürs iPhone unter "Dickens' Dark London". Allg. Infos unter Link öffnet in neues Fenster www.dickensmuseum.com. Essen & Trinken: Das "Link öffnet in neues Fenster George Inn" (eines der letzten >galleried inns< aus dem 17Jahrh.)

"Die Unterkunft ist wichtiger als die Landschaft" sagt Jan Hammer. Er ist Architekt und hat die Plattform Link öffnet in neues Fenster urlaubsarchitektur.de entwickelt. "Es gibt mittlerweile Menschen, die planen ihren Urlaub nach unseren Häusern, anstatt nach Ländern oder Regionen" meint der Architekt. Sandra Danicke hat ihn interviewt.

Andreas Mayer reist nach Link öffnet in neues Fenster Samoa (ehemals Westsamoa) auf der Suche nach dem Ursprung der polynesischen Kultur, dem echten fa'a Samoa, dem "ureigenen Weg der Samoaner". Er hofft diesem durch den Besuch einer samoanischen Familie näher zu kommen... sozusagen eine touristische "Teilnehmende Beobachtung", eine Methode der Ethnologen. Und für einen Moment scheint er greifbar nah, dieser erwünschte Lebensstil. Fazit: "Die Gemeinschaft zählt mehr als das Individuum" erkennt der Autor. Doch auch hier mischen sich moderne Lebensweisen mit traditionellen. Und authentisch ist Letztendlich jede Generation, denn wie heißt es so schön in der wissenschaftlichen Ethnologie: "Tradition is fluid", jede Generation nimmt Teile und fügt neue hinzu! Link öffnet in neues Fenster www.samoa.travel.

Über das Verbot von Schweröl im südpolaren Gewässer schreibt Ruth Helmling. Seit August 2011 hat die UN-Sonderorganisation IMO  Schweröl in diesem Seegebiet komplett verboten. "Gut für die Umwelt, teuer für die Kreuzfahrtunternehmen" findet die Autorin. Längst überfällig finde ich! Es gibt ja schließlich noch die kleineren Expeditionsschiffe.

Zum Abschluss noch einige Buchtipps im Lesezeichen: Entdecken Sie mal "Wien durch Kreislers Brille", dem "Dichter, Pianisten und Böse-Lieder-Machers" in "Link öffnet in neues Fenster Wien. Die einzige Stadt der Welt, in der ich geboren bin" von Georg Kreisler (Atrium Verlag, 2011) | Folgen Sie einem "differenzierten Einblick in eines der widersprüchlichsten Länder Afrikas" in "Link öffnet in neues Fenster Abyssinia. Mein Jahr in Äthiopien" von Carola Frentzen (Blanvalet Verlag, 2011) | Oder erleben Sie die Geschichten hinter den Reportagen des Beruf-Abenteurers Marc Bielefeld in "Link öffnet in neues Fenster Sturzflug mit Krokodil" (Heyne Verlag, 2011)

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Süddeutsche Zeitung | 22.12.2011

Die Überschrift im heutigen Reiseteil der SZ könnte lauten: Auf nach Bethlehem
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"...hinauf nach Judäa ziehen, in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt", das möchten viele Gläubige zur Weihnachtszeit. Doch vorsicht meint Peter Münch: "..alles ausgebucht, kein Bett mehr frei in Bethlehem - so kann es auch Anno Domini 2011 dem Besucher ergehen". Er lässt sich eine Unterkunft der ganz besonderen Art vermitteln: "Eine Art Bed & Breakfast mit Familienanschluss", die palästinensische Variante. Er bekommt auch noch einen Platz auf der Couch! Tolle Sache... Link öffnet in neues Fenster www.travelpalestine.wordpress.com. ...übrigens dreimal feiern die Christen die Niederkunft Christis: am 24. Dezember die Katholiken, am 06. und 07. Januar die Orthodoxen Christen und am 17. Januar die armenischen Christen. Link öffnet in neues Fenster http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten.

Wir bleiben auf den geschichtlichen Spuren der Bibel und reisen auf die Sinai Halbinsel..."wo jene biblischen Orte bis heute ihre Archaik bewahrt haben" meint Stefan Fischer. Er stellt uns ein Buch vor, das auf den Spuren Moses wandelt. Ein Bildband, dessen "Fotografien die archaischen Landschaft des Sinai zeigen, und die wenigen, überwiegend simplen sakralen Bauwerke [...] Zeichen einer Religiosität ganz ohne Pomp" meint der Rezensionist. "Link öffnet in neues Fenster Und sie zogen aus in ein wüstes Land...Auf den Spuren der Bibel durch den Sinai" von Ulfried Kleinert (Text) und Rolf Kühn (Fotos)

Endlich mal ein anderes Thema als immer nur Winter, Schnee und Skifahren... mal ehrlich, die Reise-Themen der letzten Wochen (und wahrscheinlich auch der folgenden Wochen!) waren stark geprägt vom Winter und vom Skifahren. Um so schöner der folgende Text: "Das Dorf der Eismacher" von Helmut Luther. Es geht um Gelato Italiano, um deutsche Eisdielen und deren italienische Betreiber... von denen lustigerweise fast alle aus der selben Region kommen... aus dem Zoldotal und dem benachbarten Cadoretal in den Dolomiten. Das soll Zufall gewesen sein! Im Winter, so schreibt der Autor, haben die Gelatieri aus Deutschland frei und treffen sich in der Heimat. Doch auch hier ändert sich die Welt... Und wer dorthin möchte kann auch Skifahren unter Link öffnet in neues Fenster www.skicivetta.com.

Wer in den nächsten Wochen in die Alpen fährt, wird sich wundern, wen er mancherorts so antrifft. Im folgenden Artikel geht es um die Skiregionen und ihre Urlauber. Ja, das wusste ich auch nicht, aber es gibt anscheinend "nationale" Vorlieben bei der Wahl der Wintersportregion:

"Wir schauen aus dem Fenster und sehen den Schneematsch und sagen: Mist! Die schauen raus und sagen: >wonderful<!" So fast der Tourismusdirektor von Link öffnet in neues Fenster Engelberg in der Schweiz die Begeisterung der Inder zusammen. In der Hochsaison gehen bis zu 1000 indische Essen über den Tresen... kein Wunder, denn Bollywood ist regelmäßig hier!

Die Briten
zieht es lieber nach >Stanton<. Das ist Link öffnet in neues Fenster St. Anton in Tirol. Ein beliebter Skiort für die Briten, und das nicht nur weil der englische Skipionier Arnold Lunn 1928 die Arlberg-Kandahar-Rennen erfand.

Die NRWler zieht es nach Link öffnet in neues Fenster Oberstdorf ins Allgäu... zum Almabtrieb, zum Kässpatzen essen und zum Trachten schauen, klärt uns der Tourismusverband auf.

Die Russen zieht es ins österreichische Link öffnet in neues Fenster Mayrhofen... dort sind kyrillische Speisekarten selbstverständlich. Die Italiener bleiben meistens in Italien oder fahren ins benachbarte Link öffnet in neues Fenster Engadin in der Schweiz... Die Niederländer kennen anscheinend nur einen Ort, nämlich Link öffnet in neues Fenster Gerlos, eine klöeine Gemeinde im Zillertal.... "das ist eine sehr lange gewachsene Geschichte"... aber keiner kennt sie. Ist auch egal, denn viel wichtiger für die Holländer ist der Après-Ski. Seit 15 Jahren kommen die Polen auf den Link öffnet in neues Fenster Stubaier Gletscher... aber in allen deutschsprachigen Skiorten bilden die Deutschen immer noch die Mehrzahl....

Abschließend entführt uns Winfried Schuhmacher auf die Karibikinsel St. Lucia... Zwei Nobelpreisträger stammen von hier... die Insel ist ein Paradies für Entdecker, Wanderer und Taucher.... "eine gehörnte Insel mit tiefgrünen Häfen" schreibt der bekannte Dichter Derek Walcott. mehr unter Link öffnet in neues Fenster www.stlucia.org, Unterkünfte Link öffnet in neues Fenster www.dandres40.com, Link öffnet in neues Fenster www.balenbouche.com.


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Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | 25.12.2011

Die Überschrift im heutigen Reiseblatt der FAS könnte lauten: Auf zum Bio-Bauernhof ins Unterengadin
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Es fällt ein "Link öffnet in neues Fenster Licht vom Himmel" in der heutigen FAS. Eleonore Büning  erklärt uns, "warum man in Jerusalem trotz allem, den Glauben an die Zukunft nicht verliert". Auf der Suche nach dem schönsten Plätzchen für den Sonnenuntergang entdeckt sie eine lebhafte Stadt, "voller Liebe, Glaube, Licht und akkumuliertem Wissen". Sie ist innerlich sehr aufgewühlt, das merkt man ihr an... der Autorin.... und findet letztendlich ihren liebsten Platz für den Sonnenuntergang... im Olivenhain, hinter dem "Link öffnet in neues Fenster King David Hotel"... nur sei es hier neuerdings etwas gefährlich, vor allem Nachts, wird sie gewarnt. Und so steckt in diesem Park "wie überall in Yerushalaim, der >Stadt des Friedens< viel irrationale Bosheit in dem Schönen... viel Feindseligkeit, Engstirnigkeit, Intoleranz..." findet sie. Kein Wunder bei dieser Stadtgeschichte, diesem "historischen Zankapfel, so oft zerteilt, besetzt, überrannt, zerstört, so überfremdet und übervölkert von Wünschen, Ansprüchen"... wer trotzdem hin möchte findet Infos unter Link öffnet in neues Fenster www.goisrael.de.

Was Lustiges gibt es dagegen bei Michael Winter zu berichten... Er lässt in gedanklichem Zeitraffer seine Erlebnisse auf den Kanaren revue passieren... das gleiche Haus, der gleiche Ort, nur andere Bewohner.... andere Geschichten, anderer Lärm.

Andrea Jeska bleibt in Deutschland und reist nach Lübeck, in das süße Marzipanmuseum. "Kaum eine andere Stadt ist mit dem Wort Marzipan so verbunden wie Lübeck" erklärt uns die Autorin. Sie besucht die traditionsreiche Marzipan-Konditorei Link öffnet in neues Fenster Niederegger und schwärmt von Schaufensterdekorationen und "hanseatisch-lübischen Traditionen". Link öffnet in neues Fenster www.niederegger.de.

Einen besonderen Einblick in die Geschichte des legendären "Link öffnet in neues Fenster Old Cataract Hotels" im ägyptischen Assuan, gewährt uns Michael Winter. Schon Agatha Christie wohnte hier 1933 während einer Nilkreuzfahrt... Nun ist es ein reines Suitenhotel, durchdesigned und komplett renoviert. Das wichtigste ist aber geblieben: Die Terrasse, die Drehtür und der angeblich zweitäslteste noch in Funktion befindliche Fahrstuhl. "In diesen unruhigen Zeiten hat man die Terrasse fast für sich allein", meint der Autor.

Manche Leute benutzen ihre Ferien um sich zu erholen... sie wollen zur Ruhe kommen... manchen suchen die Ruhe im Schnee, manche im Whirpool, andere in der Stiefelkammer. "Wir nicht", meint Kristin Rübesamen. Sie fährt mit Kind und Kegel und "unterschiedlich großer Begeisterung auf einen Bio-Demeter-Bauernhof" nach Sent, im Unterengadin... mit Fleischschafen, Ziegen, Speckstein-Speicherofen und bei Kerzenlicht "die ganz harte Nummer". "Einer normal dysfunktionalen Familie bekommt es nicht schlecht, wenn sie nach vielen Stunden klarer Bergluft in einer Stube aufeinandersitzen muss". Sie kommt wieder, meint die Autorin.... ein authentisch-humorvoller Text, der mir gut gefällt. Die FeWo  gibts ab 110 Franken p. Nacht im Winter unter Link öffnet in neues Fenster www.baintuffarolas.ch.

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Welt am Sonntag | 25.12.2011

Die Überschrift im heutigen Reiseblatt der WamS könnte lauten: Auf nach Bora Bora
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Weihnachten und Krippen... "Berlusconi und die Heiligen"... Letzteren gibt es seit seinem Rücktritt schon für 5 Euro, statt für 10. Aber wer stellt schon Berlusconi als Holzfigur in die Krippe? frag ich mich. Helmut Luther reist nach Neapel und besucht Krippenbauer, die alle Hände voll zu tun haben, denn "in der Weihnachtszeit widmen sich die Bewohner Neapels mit Hingabe ihren Krippen" erklärt uns der Autor. Aber nicht nur das, viele der Neapolitaner sind auch leidenschaftliche Sammler von Sciosciòs, dem "Glücksverkäufer" und den buoni Pastori... wie die Holzfiguren für die Krippe heißen... und einer muss Sie auch herstellen. Die traditionsbewussten Handwerker haben in der Vorweihnachtszeit viel zu tun. Krippenbauer unter Link öffnet in neues Fenster www.arteferrigno.it, Link öffnet in neues Fenster www.lascarabattola.it.

Unser Boris mal anders... der berühmte Tennisspieler aus Leimen ist auch nur ein Mensch. Manchmal ist auch er nicht gut drauf... zum Beispiel wenn er aus dem Flugzeug steigt und einen Jetlag hat... wie so manch anderer Prominenter auch.  Achim Lucchesi hat darüber ein Buch geschrieben. Er ist Sicherheitskontrolleur am Flughafen Frankfurt und hat einiges erlebt. So z.B. als Boris Becker während der Kontrolle meinte: "Seh ich aus wie ein Terrorist?" über 40 weitere Geschichten in "Link öffnet in neues Fenster Die Bombe is'eh im Koffer. Geschichten aus dem Handgepäck" (Heyne Verlag,)

Gut 250 Millionen Besucher in 20 Jahren hat Christian Haas gezählt. Er war zwar keine 20 Jahre vor Ort, hat aber einen Kurzurlaub riskiert. Im Jahr 2012 feiert Link öffnet in neues Fenster Disneyland Paris seinen 20 Geburtstag... Minie und Mickey, "Peter Pans Flight", "Tower of Terror" oder im "Rock'n'Roller-Coaster" in drei Sekunden von 0 auf 100, schwärmt der Autor. Und das Ganze auf 1943 Hektar... im Winter profitiert man von Rabatten, ist aber kühler!

Die heutige Luftpost ist exotisch, weihnachtet sehr und kommt aus der Ukraine... der diesjährige Weihnachtsbaum für den Papst kommt aus Kiew, dafür ist ihre eigene Neujahrstanne aus Plastik. Heiligabend ist am 6 Januar, denn "gefeiert wird nach dem julianischen Kalender und mit viel byzantinischem Gepränge" erzählt uns Gerhard Gnauck.... wir erfahren noch mehr im Artikel.

Die Welt am Sonntag bleibt im europäischen Winter und reist nach Dänemark, wo im "19. Jahrhundert Hans Christian Andersen ganz im Norden des Landes Link öffnet in neues Fenster Skagen entdeckte. Ihm folgten Maler, dann die Touristen" und jetzt Elke Sturmhoebel. Man braucht Gummistiefel um mit einem Bein im Link öffnet in neues Fenster Skagerrak und mit dem anderen im Link öffnet in neues Fenster Kattegat zu stehen, rät Sie dem Reisenden. Link öffnet in neues Fenster www.visitdenmark.com .

Zum Schluss noch zehn Hotel-Empfehlungen von Heinz Horrmann, dem nicht einmal "Fünf Sterne genug sind". Der bekannte Hoteltester und Hotelkritiker stellt uns jeweils fünf Hotels in Städten und auf Inseln vor:

So ist für ihn das Mandarin Oriental in New York "die absolute Nummer 1 bei Wohnqualität und Gaumemnfreuden" oder das riesige Businesshotel Millenia Ritz-Carlton in Singapur, das nicht nur mit dem Award zum >The World sexiest Bathrooms< ausgezeichnet wurde, sondern im Preis auch noch einen Bade-Butler beinhaltet, der im Badezimmer ein Aroma-Spektakel veranstaltet.... nun denn. In Mailand empfiehlt uns Herr Horrmann das moderne Bulgari Hotel, welches "bei aller Design-Orientierung mit viel Wohlfühlaroma überzeugt"... die Bulgari-Suite (120qm) ab 2500 Euro p. Nacht. In Hong Kong natürlich das Grandhotel  "The Peninsula"... "das allein schon als Ziel die Reise wert ist"... mit hoteleigener Rolls-Royce-Flotte und einem "großartigen Service Programm". Der Weg zum "berühmtesten Hotel der Welt" führt für ihn durch Bangkok in Thailand. Das traditionsreiche "Mandarin Oriental Bangkok", das seit über hundert Jahren am Ufer des Chao Phraya, dem "Lebensfluss Bangkoks", steht. An dieser "himmlischen Herberge" kommt keiner vorbei, "der eine Antenne hat für die feine Lebensart im Hotel" meint der Autor.

Zu den besten Ferienhotels zählt für den Hotelkritiker das Four Seasons Bora Bora... das Mutterhotel aller Stelzen-Bungalows, denn hier wurde die Idee geboren. "Das Konzept, Gästehäuser auf Pfählen ins Wasser zu setzten und so das Gefühl zu vermitteln, auf der Lagune zu schweben, blieb indes alles andere als einmalig..." meint Heinz Horrmann. Als "eine Verwirklichung der erträumten Wunschvorstellungen im real existierenden Alltag" wird das Ritz-Carlton Grand Cayman gepriesen. Das karibische Resort gehört für den Autor "zu den besten drei Feriendomizilen der Welt". Demzufolge muss wohl das One & Only The Palm in Dubai das dritte Resort im Bunde sein... Mit nur 79 Wohneinheiten und im maurischen Stil eingerichtet, ist es "eine Oase der Ruhe" nebst einem Katzensprung von Downtown Dubai. Eine "Vielzahl von Superlativen" erwartet sie im Conrad Rangali Island auf den Malediven. Mit seinem Unterwasserrestaurant, dass auch als Unterwasser-Suite vermietet wird, reiht es der Autor zu einem Hotel mit dem wohl innovativsten Insel-Hotel-Programm weltweit ein.... dazu ein außerordenlich gut bestückter Weinkeller. Als eines der Top-Hotels im Mittelmeerraum lobt Heinz Horrmann das "Mardavall" auf Mallorca. Das nun unter der Regie der St. Regis Gruppe komplett erneuerte Hotel bietet mit dem Altira-Spa eines der "größten Wellness Oasen Europas".

...ich habe noch in keiner dieser "Herbergen" genächtigt......die Mandarin Hotels hören sich aber vielversprechend an.
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(Redaktion Reisebasar.de/ Fredy Weber)



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